…Solange die Kulturpolitik ... das Genre TANZ nicht in Ihr strategisches Denken zur Entwicklung einer Kulturmetropole Köln mit einbezieht verschläft und sabotiert sie die Zukunft…
…Köln braucht eine neue Kulturdezernentin/dezernenten mit einem größeren Kulturhorizont…
…Immer wieder zerstört die Profilsucht kulturpolitischer Dilettanten in wenigen Tagen, was andere über Jahre mühsam aufgebaut haben.…
…Dazu kommt die völlige Abwesenheit eines vernünftigen Marketings in dieser Stadt. Da fehlt es an professionellen Leuten und einer klaren Struktur!…
…Köln braucht dringend Räume für größere Veranstaltungen der Kultur- und Kreativwirtschaft!... Die Initiative, das Staatenhaus zu einem solchen Zentrum zu erklären, wäre ein bundesweit sichtbares Signal für eine neue Kölner Kultur- und Wirtschaftspolitik.…
…Vieles könnte besser gehandhabt werden im Kulturdezernat, aber es ist immer ein Vergnügen hier zu leben und die Aktivitäten der Museen und Institute zu geniessen!…
…Willst Du Köln ganz oben sehen, musst Du die Tabelle drehen……
…Das kulturelle Niveau der institutionellen und der freien Szene ist sehr hoch - das Engagement von Künstlern und interessierter Bürgerschaft ebenfalls. Verwaltung und Politik halten hier leider nicht mit.…
…Eine vitale Kultur- und Kunstszene braucht das Hitzige, das Unerwartete und das nicht-zu-berechnende jenseits der Planbarkeit.…
…Es wäre wünschenswert Köln als Musical Standort zu erhalten.…
…Es geht aufwärts. Oper und Schauspiel sind die Lokomotiven...Der Museumskomplex am Neumarkt ist ein Magnet geworden. Die Politik hat gerade noch die Kurve bekommen und die Wichtigkeit der Kultur für eine Großstadt erkannt.…
…Wenn die Stadt Köln sich Kulturstadt nennen will, sollte sie die Kultur befördern und nicht behindern, sowohl bei den städtischen Institutionen wie bei der freien Kultur.…
…Leider herrscht noch immer das Adagium "Et hätt noch immer jot jejange…
…Mein Eindruck: Die meisten Ratspolitiker scheinen an Fragen der Kultur in Köln weitgehend desinteressiert. Die Kulturverwaltung bietet kaum ein engagierteres Bild.…
…katastrophal und kopflos.…
…Mein großes Kompliment gilt Uwe Eric Laufenberg und seinem Team für eine überragende Opernsaison...…
…Die Kölner Kultur wird zu Tode verwaltet.…
…Es ist und bleibt ein Ärgernis, dass es der Tanz in Köln so schwer hat sich Gehör zu verschaffen! Der Umgang mit dem Weggang von Karin Beier war ein Skandal!…
…Es gibt keine klare politische Linie in der Kölner Kulturpolitik. Die Marke "Köln Kultur" wird im städtischen Hickhack zu wenig als Standortfaktor genutzt.…
…Mehr Unterstützung für die freie Szene!!!…
…..die Tatsache, dass die Akademie der Künste der Welt auf den Weg gebracht ist, beruhigt.…
…In Warteposition; keine adäquate Unterstützung durch den Rat; viel bürgerschaftliches Engagement.…
…Der Denkmalschutz wird in Köln kaum beachtet. Dies führt zum Abriss historischer Gebäude bzw. Gefährdung historischer Gebäude deren Rettung nur durch Ehrenamtler verhindert wurde. Eine neue Stadtkonservatorin ist nötig. Ebenso ein Kulturdezernent der seine Aufgabe mit Herzensblut bewältigt.…
…Vieles könnte besser gehandhabt werden im Kulturdezernat, aber es ist immer ein Vergnügen hier zu leben und die Aktivitäten der Museen und Institute zu geniessen!…
Die Stimmung in der Kölner Kultur hat sich deutlich verbessert. Erstmals seit Beginn der Experten-Befragung im Frühjahr 2009 stieg der Index wieder an – auf den besten bisher gemessenen Wert. Die gute Stimmung ist auch auf die Qualität der Kulturangebote zurückzuführen – Oper, Schauspiel und die großen Kulturereignisse des Jahres 2010 werden äusserst positiv bewertet. Die Themen rund um die Sanierung des Kölner Schauspielhauses waren zentraler Punkt der diesjährigen Befragung zum Kölner Kulturindex. 62,1 % der Befragten bewerten die nun gefundene Lösung zur Sanierung des Hauses als eher positiv bis sehr positiv. Allein die Berücksichtigung des Tanzes im Sanierungskonzept wird von 63,6 % als nicht ausreichend bewertet. Schauspiel-Intendantin Karin Beier, der Macher der Art Cologne, Daniel Hug, und Philharmonie-Chef Louwrens Langevoort leisten nach Ansicht der Befragten die wichtigsten Beiträge für die Kölner Kultur. An der Umfrage zum Kölner Kulturindex nahmen von 382 ausgewählten Kulturexperten 152 Personen teil. Die Befragung erfolgte im Auftrag des Kölner Kulturrats, dem Zusammenschluss nahezu aller Vereine und Förderinstitutionen des Kölner Kulturbereichs.
Für die repräsentative Bevölkerungsumfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Omniquest, Bonn, vom 9. bis 19. Mai 2011 insgesamt 1000 deutschsprachige Kölner ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen eine ähnlich positive Tendenz wie die Expertenbefragung. Im Vergleich mit dem Kulturangebot anderer Großstädte sehen in diesem Jahr 42,1 Prozent der befragten Kölner ihre eigene Stadt auf Augenhöhe, 13 Prozent bewerten das Kulturangebot sogar als besser. Diese Werte lagen bei der Befragung im Jahr 2010 noch deutlich niedriger. Erfreulich bleibt die Tatsache, dass eine überwiegende Mehrheit der Befragten das Kulturangebot Kölns über alle Sparten hinweg nutzt. Bei der Frage nach dem besten Kulturereignis des Jahres 2010 wurde die Eröffnung des Kulturzentrums am Neumarkt mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum und dem Museum Schnütgen knapp vor der Kunstmesse Art Cologne und der c/o pop an erster Stelle genannt. Ebenso wie die Experten sind die befragten Kölner der Meinung, dass Dom und historische Bauten die Kulturstadt Köln ganz besonders auszeichnen.